Am Sonntag, 19.2.2017 um 19.30h, wird das Stück "Stunde der Komödianten" wieder im neuen theater in Halle aufgeführt!

Zehn blutjunge Schauspieler treffen sich, um "Frühlings Erwachen" aufzuführen. Vor 35 Jahren waren sie "ein Studienjahr", jung, verliebt, voller Träume und Ideen. Sie wollten die Welt verändern. Das "System", in dem sie aufwuchsen, gibt es nicht mehr. Sie sind in einer neuen Welt angekommen. Sie alle sind in Arbeit, teils feste Ensemble-Mitglieder, teils Fernsehstars. Sie spielen ihre Rollen. Aber wie sieht nun ihr Resümee aus? Was ist aus den Jugendträumen geworden? Wie haben sie sich verändert und hat die Welt sie selbst verändert? Wie gehen sie damit um und wie begegnen sie einander heute? "Stunde der Komödianten" ist eine Art Klassentreffen, ein Experiment und mit jeder Aufführung ein Abenteuer, denn die Schauspieler spielen sich selbst anstatt in die Rolle eines anderen Charakters zu schlüpfen. Diese faszinierende Inszenierung ist nicht nur eine Reise durch berührende Biografien, sie stellt auch elementare Fragen der Gegenwart. Conny Bauer begleitet die "Komödianten" mit seinen einmaligen Posaunen-Improvisationen!

Am Samstag, 11.2.2017, spielt Conny Bauer um 20h den "gelben Klang" und neue Solo-Improvisationen in der Christuskirche in Berlin-Oberschöneweide, Firlstr. 16, 12459 Berlin. Das Konzert wird vom jazzkeller69 e.V. veranstaltet.

"'Verblüffende Blastechniken, wie mehrstimmige Multiphonics, die Bauer für seine Klangexperimente nutzt, ohne dadurch auf unverkennbar narrative Linien zu verzichten', hörte die Jury des SWR-Jazzpreises, den er 2004 verliehen bekam. Joachim-Ernst Berendt postulierte in seinem Standart-Jazzbuch: 'Bauer spielt wohl die flüssigste Free Jazz-Posaune.' Für die Elemente dieser imponierend aktionsreichen Ideenflüge hat der Chicagoer Publizist John Corbett die Vokabel 'Conradismen' erfunden. Er umschrieb damit 'Dinge, die sonst niemand macht'. Zirkularatmung, Überblastechniken, Mehrstimmigkeit, resultierend aus zwei Stimmen, geblasen und gesungen, die in einer Weise Obertöne verstärken, dass es die Posaune wie vier- oder mehrstimmig klingen lässt, Geräuscherzeugung und -einbeziehung, perkussives Lippenflattern und manches mehr zählen zu Bauers Parforce-Touren, bei denen er alles wie beiläufig nutzt, um seine Geschichten zu erzählen.

Conny Bauer ist auch ein Melodiker. Bloß nicht hermetisch werden im komplizierten Areal der freien Improvisation, neben dem Intellekt die Seele nicht vergessen und neben dem Ernst nicht den Humor. Aus der Tiefe des Raums kommen und plausibel einen Story-Fluss entwickeln, rote Fäden auslegen, ihnen folgen und sie umspielen, laut und leise sein, dynamisch und schwelgerisch, Filigranes und Flächiges zur Synthese bringen und bloß keinen Gedanken tot reiten. So bereist er immer noch die Welt wie damals, als der freie Jazz in einem viel zu engen Land improvisierte Biotope der Fantasie wachsen ließ und Fenster zur Welt öffnete..." Ulrich Steinmetzger, 2008, zur CD "Der gelbe Klang"

Am Samstag, 28.1.2017, tritt Conny Bauer um 20.30h mit seinem Solo-Programm "Der gelbe Klang" und neuen Improvisationen im Club Manufaktur e.V., Hammerschlag 8, Schorndorf auf. Tickets für das Konzert sind hier erhältlich!

Conny Bauer "sucht das Abenteuer des Improvisierten und ist auch deswegen ein Mann neben den Verhältnissen. Routine sieht anders aus. Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Jedes Konzert ist neu. Immer geht es auch darum, dass sich die exorbitante, in Jahrzehnten harter Arbeit erworbene Technik nicht verselbstständigt. Bloß nicht geschwätzig werden will er dabei und sich erst recht nicht in Blenderarabesken verlieren. Conny Bauer entfaltet stringend und bestechend sein Work-in-Progress. So lässt er Choräle aufwallen, Hummeln summen, Alphörner rufen, Märsche und Volkstänze losgehen: ein Aufgalopp der Ideen. Eine Stunde als dichter Gedankenfluss, als aktionsreicher, gar nicht verkopfter Ausflug. Ein aus dem Moment erspielter und nachvollziehbarer Genuss. So grollt, grummelt, quietscht, jubiliert und swingt er. So hat er seinem als spröde verschrienen Instrument die Leichtigkeit eines Saxophons antrainiert." Ulrich Steinmetzger, 2008, zur CD "Der gelbe Klang"

Conny Bauer, Matthias Bauer (b) und das Trio GRIX - Antonis Anissegos (p), Floros Floridis (sax, cl) und Yorgos Dimitriadis (dr) - treten am 10.1.2017 im b-flat, Berlin, auf.

Am 31.12.2016 tritt Conny Bauer live an der Posaune im Stück "Stunde der Komödianten" im Theater am Rand, Zollbrücke 16, 16259 Oderaue, auf. Beginn ist um 18h. Eine weitere Vorstellung findet am 1.1.2017 um 16h statt. Die Schauspieler, unter ihnen bekannte Gesichter wie Thomas Rühmann, Michael Kind, Matthias Brenner oder Nicole Haase "spielen sich selbst in einer Art inszeniertem Klassentreffen, zu dem der tolle Posaunist Conny Bauer seine Live-Musik improvisiert." (Hartmut Krug, nachtkritik, 4.1.2016) "Stunde der Komödianten" ist eine Produktion des neuen theaters in Halle, wo das Stück am 3.1.2016 Premiere feierte.

Ab Oktober können Tickets für die Vorstellungen im Theater am Rand reserviert werden!

Am 11.12.2016 spielt Conny Bauer um 20h gemeinsam mit dem Schlagzeuger Martin Blume, dem Bassisten Dieter Manderscheid und dem niederländischen Saxofonisten und Klarinettisten Luc Houtkamp im Bochumer Kunstmuseum (Kortumstraße 147, 44787 Bochum). Houtkamp, Blume und Manderscheid spielten seit 1997 zusammen mit Johannes Bauer als Quartett unter dem Titel "FourInOne". Dieses Konzert findet zum Gedenken an Johannes Bauer statt, der im Mai 2016 verstorben ist. An seiner Stelle spielt dieses Mal sein Bruder Conny Bauer die Posaune.

Hier der Link zu einer Konzertrezensionen mit vielen schönen Fotos des Abends.

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